Herzlich willkommen in Bilten

Geographie

Bilten liegt am Fusse des Planggenstocks, südlich des Linthkanals zwischen Walensee und Zürichsee, etwa 50 km südöstlich von Zürich. Zum Gemeindegebiet gehörte fast der ganze nördliche Abhang von Planggenstock und Hirzli mit der Alp Nidern, die im Sommer bewirtschaftet wird. Sie ist durch die Ussberg-Nidernstrasse direkt mit Reichenburg verbunden. Ebenfalls ist Bilten der nördlichste Ort im Kanton Glarus.

Der Biltner Dorfbach grenzt die Dorfteile Rufi und Unterbilten ab. Bis 1887 trat er mehrfach über seine Ufer und wurde daher weitgehend kanalisiert. Zwischen der Grabenstrasse und der Eisenbahnlinie fliesst er in ein Auffangbecken, den sogenannten Kiessammler. Dann fliesst er gemächlich in einem künstlichen Bett in den Linthkanal. Bilten ist sozusagen ein Strassendorf und besteht aus den Teilen Oberbilten, Rufi und Unterbilten. Nordöstlich des Dorfkerns resp. beidseits der Eisenbahnlinie befindet sich die Industriezone.

Im Nordwesten, an der Grenze zum Kanton Schwyz, liegt die Streusiedlung Ussbühl (früher Uspo). Nordöstlich des Ussbühls befinden sich eine Kläranlage und der Torfstichsee. Dort wurde in der Zeit des Zweiten Weltkrieges Torf gestochen, so dass Grundwasser zum Vorschein kam.


(Quelle: Wikipedia)

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung der Ortschaft als Billitun ist in der Schenkungsurkunde des Grafen Arnold von Lenzburg an das Kloster Schänis aus der Zeit um Mitte des 11. Jahrhunderts zu finden. Der Ortsname geht wahrscheinlich auf eine Zusammensetzung mit dem keltischen Grundwort -dūnon ‚befestigte Siedlung‘ zurück. Als mögliches Vorderglied werden kelt. bilio- ‚Baum‘, idg. bil- ‚Sumpf‘ oder ein Personennamenstamm bili- genannt.[2]

Bilten wurde um das Jahr 1405 zu Glarus geschlagen und kaufte sich im Jahr 1412 vom Schäniser Kloster los. Die erste Kapelle wurde 1345 in Ussbühl gebaut. Nach der Reformation waren die Biltener bis zur Errichtung der Kirche im Jahre 1607 in Niederurnen kirchgenössig. Ins Jahr 1762 fällt die Gründung der Schulgemeinde mit der Einführung einer Schulsteuer.

Bis ins 19. Jahrhundert war in Bilten ein Wirtschaftsstandort des heutigen Ausmasses nicht denkbar. Die Produktionsstätten waren von der Wasserkraft stark abhängig, und die Linth, die sich immer wieder in neue Arme verzweigte, konnte diese Kraft nicht bieten.

Die Schliessung der Gebr. Kunz AG löste grosse Betroffenheit aus, und im Jahr 2002 wurden Steuereinbussen in sechsstelliger Gesamtsumme verzeichnet. Eine gemeinderätliche Wirtschaftskommission wurde gebildet, um neue Geschäfte in Bilten anzusiedeln. Auch dieses Gremium konnte die finanziellen Einbussen jedoch nicht wettmachen.

Die Ortsgemeinde Bilten ist auf den 1. Januar 2011 in der neuen Gemeinde Glarus Nord aufgegangen

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(Quelle: Wikipedia)

Sehenswürdigkeiten

Die Wahrzeichen Biltens sind:

  • das Miltsche Ritterhaus, datiert auf 1638, 1724 um ein Stockwerk erweitert, in welchem sich der namengebende Rittersaal befindet. 1977 zog dort Ulla Engeberg Killias ein und wurde mit der Restauration dieses unter Denkmalschutz stehenden Bauwerks beauftragt.
  • das Elsenerhaus. Es wurde 1608 erbaut und dessen Giebelstube 1618 von Heinrich Elsener, genannt Milt, im Renaissancestil ausgestattet. 1853–1944 war dort eine Knabenerziehungsanstalt untergebracht.

Diese Häuser stehen nebeneinander an der Elsenerstrasse, der ältesten Hauptstrasse im Kanton Glarus. Beide Häuser werden durch die Besitzer oder Mieter bewohnt.
(Quelle: Wikipedia)

Persönlichkeiten

(Quelle: Wikipedia)